April 2025 / Digitalisierung, KI & IT-Sicherheit

Web3 – Ein Internet, das uns allen gehört?

Jeden Tag nutzen wir Online-Dienste, ohne wirklich zu wissen, was mit unseren Daten passiert. Große Plattformen sammeln, analysieren – und verdienen damit Geld. Die Kontrolle? Liegt selten bei uns. Doch eine neue Generation des Internets will das ändern. Sie heißt Web3 – und könnte alles verändern.

Grundlagen und Ziele

Web3, auch bekannt als das dezentrale Web, gilt als nächste Evolutionsstufe des Internets. Es basiert auf Technologien wie Blockchain, Kryptowährungen und dezentralen Anwendungen (dApps) und verfolgt das Ziel, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten und digitale Identitäten zu geben. Damit soll eine sicherere und transparentere Online-Umgebung entstehen. Im Folgenden werden die wichtigsten Merkmale sowie die potenziellen Auswirkungen auf bestehende Geschäftsmodelle vorgestellt.

Was bringt Web3?

  1. Dezentralisierung – Daten werden nicht mehr zentral gespeichert, sondern auf vielen verschiedenen Computern verteilt. Dies erhöht die Sicherheit und reduziert die Abhängigkeit von großen Plattformanbietern.
  2. Datenschutz – Nutzer behalten die Kontrolle über ihre persönlichen Daten und können selbst bestimmen, wer darauf Zugriff erhält.
  3. Transparenz – Blockchain-Technologien machen Transaktionen und Datenänderungen jederzeit nachvollziehbar und überprüfbar.
  4. Neue Geschäftsmodelle – Web3 ermöglicht die Entstehung innovativer Konzepte wie dezentraler Finanzdienstleistungen (DeFi) und Marktplätze, die ohne klassische Zwischenhändler auskommen.
  5. Smart Contracts – Diese selbstausführenden Verträge werden automatisch aktiviert, sobald vordefinierte Bedingungen erfüllt sind. Sie bieten ein hohes Maß an Automatisierung und Effizienz.

Wo liegen die Risiken?

  1. Komplexität – Die Technologie hinter Web3 ist komplex und kann für viele Nutzer schwer verständlich sein.
  2. Sicherheitsrisiken – Obwohl Web3 viele Sicherheitsvorteile bietet, entstehen auch neue Risiken, beispielsweise durch Hackerangriffe auf Blockchain-Netzwerke.
  3. Regulierung – Die dezentrale Natur von Web3 erschwert die Entwicklung klarer gesetzlicher Regelungen und Standards.
  4. Energieverbrauch – Einige Blockchain-Technologien, wie etwa Bitcoin, verursachen einen hohen Energieverbrauch, was zu umwelttechnischen Bedenken führt.
  5. Investitionsbedarf – Die Integration von Web3-Technologien erfordert erhebliche Investitionen und umfassendes technisches Know-how.

Fazit

Web3 hat das Potenzial, das Internet grundlegend zu verändern. Es bietet zahlreiche Chancen, stellt Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen. Wer frühzeitig in diese Technologien investiert und sich anpasst, kann sich langfristige Wettbewerbsvorteile sichern.

Quellen

  • Titelbildquelle: Harsha_AdobeStock_883368230

Ansprechpartner:in

michael-dietzsch-ihk-hessen-innovativ

Michael Dietzsch

Innovationsberater
Kassel-Marburg

Telefon: 0561 7891-284
dietzsch@kassel.ihk.de

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