Januar 2026 / Fördermittel & Finanzierung

Neuer IGP-Förderaufruf: Innovationen für die Zukunft von Stadt und Land

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht mit dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) die Realisierung vielversprechender nichttechnischer Innovationen von kleinen und mittleren Unternehmen. Der aktuelle Call richtet sich an Geschäftsmodelle und Pionierlösungen für mehr Attraktivität, Wirtschaftskraft und Lebensqualität von Stadt und Land. Teilnahmeanträge können bis zum 05. Februar 2026 eingereicht werden.

Wer wird gefördert?

Bewerben können sich:

  • KMU (inklusive Gründungen, Selbstständige, gemeinwohlorientierte Unternehmen)
  • mit diesen Unternehmen kooperierende Forschungseinrichtungen (inklusive Hochschulen)

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Entwicklung von unternehmerischen nichttechnischen Innovationen. Der aktuelle Förderaufruf umfasst Geschäftsmodelle und Pionierlösungen, die zur Attraktivität und Lebensqualität in städtischen und ländlichen Räumen beitragen. Dazu gehören unter anderem:

  • marktorientierte Innovationen zur Attraktivitätssteigerung urbaner und/oder ländlicher Räume
  • neue Services und Konzepte für Co-Working / Co-Living
  • Konzepte für die (Um-)Nutzung von Immobilien und Flächen
  • Verbesserungen zur effizienteren oder nachhaltigeren Nutzung regionaler Ressourcen
  • Innovationen im Bereich Smart City / Smart Village und regionale GovTech-Lösungen
  • neue (digitale) Organisationsmodelle für regionale Energie oder Mobilität
  • innovative Lösungen für die örtliche Versorgung (z. B. Gesundheit, Pflege, Betreuung)
  • Tourismusinnovationen

Wie wird gefördert?

Projektideen können in zwei Projektformen eingereicht werden:

  • Machbarkeitsprojekte (kleinere Vorhaben)
  • Marktreifeprojekte (größere Vorhaben)

Die Projektformen können als Einzelprojekt oder in Kooperation mehrerer Partner umgesetzt werden. Wichtig für eine erfolgreiche Antragstellung ist unter anderem ein hohes Innovationsniveau.

Ausblick: nächster Call (voraussichtlich 2. Quartal 2026)

Der nächste IGP-Call wird voraussichtlich im 2. Quartal 2026 starten und gemeinschaftlich entwickelte Geschäftsmodelle und Pionierlösungen in den Fokus nehmen. Vorgesehen sind insbesondere Cross-Innovationen, also branchen- oder disziplinübergreifend entwickelte Organisationsdesigns, Services oder digitale Anwendungen. Antragsberechtigt sind hierbei nur Projekte mit mindestens zwei beteiligten Unternehmen.

WEITERE INFORMATIONEN

Sie werden auf die Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie weitergeleitet.

Fördermittel finden!

Nutzen Sie unsere praktische Übersicht der wichtigsten Förderprogramme. Hier finden Sie Zuschüsse zu Beratung, Investitionen und Projekte rund um Innovationsthemen und Digitalisierung.

Quellen

  • Titelbildquelle: dreamscape_AdobeStock_807763620
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ansprechpartner:in

frank-irmscher-ihk-hessen-innovativ

Frank Irmscher

Innovationsberater
Frankfurt am Main

Telefon: 069 2197-1515
F.Irmscher@frankfurt-main.ihk.de

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Fördermittel & Finanzierung

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Dual-Use Innovationen im Distr@l-Programm: Förderchancen für hessische KMU und Forschungseinrichtungen

27.01.2026

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