Kann ich mir das leisten oder ist das nur etwas für die „Großen“?

Viele Grüße aus der Indus­trie 4.0 Küche – Auf der heu­ti­gen 4. und letz­ten Folge des Indus­trie 4.0 Spei­se­plans steht das Thema: Kann ich mir das leis­ten oder ist das nur etwas für die „Gro­ßen“?

Wie so oft steht jede Ver­än­de­rung auch für eine Inves­ti­tion. Wie das Ergeb­nis beim Kochen von den ein­ge­setz­ten Zuta­ten und dem Equip­ment abhängt, so wird auch der Wan­del bei Indus­trie 4.0 von den ver­wen­de­ten Metho­den, der Qua­li­tät der ein­ge­setz­ten Res­sour­cen und der Ste­tig­keit des eige­nen Enga­ge­ments abhän­gen.

Die in den bis­he­ri­gen Arti­keln (hier nach­zu­le­sen) beschrie­be­nen Wege und Metho­den stel­len damit auch eine finan­zi­elle Her­aus­for­de­rung für das Unter­neh­men dar. Viele Unter­neh­men fra­gen sich, ob sie sich das über­haupt leis­ten kön­nen und ob sie einen „Return on Invest“ erhal­ten wer­den.

Bevor näher erläu­tert wird, wie andere sich die­ser Her­aus­for­de­rung gestellt haben, erst ein­mal eine gute Nach­richt – zu jedem Deckel passt ein Topf und Sie kön­nen auch mit weni­ger Gän­gen ein ful­mi­nan­tes Menü zau­bern. Im Grunde gibt es zwei wesent­li­che Ansätze, mit denen Sie das Menü zube­rei­ten kön­nen:

  • Auf der einen Seite kön­nen Sie den Wan­del kom­plett aus eige­nen Mit­teln finan­zie­ren.
  • Auf der ande­ren Seite kön­nen Sie För­der­mög­lich­kei­ten nut­zen, um das Vor­ha­ben finan­zi­ell zu flan­kie­ren. Auf diese Methode wer­den wir im Fol­gen­den ein­ge­hen, da IHK Hes­sen inno­va­tiv gemein­sam mit den Bera­tern sowohl Sprech­tage als auch Unter­stüt­zung bei der Bean­tra­gung von För­der­mit­teln anbietet.Die För­de­rung kann ver­schie­dene Pro­gramme kom­bi­nie­ren. In Frage kom­men:

Alle Instru­mente sind ins­be­son­dere für klei­nere Unter­neh­men (KMU) gedacht und vom admi­nis­tra­ti­ven Auf­wand durch­aus zu bewäl­ti­gen.

Das GO-Inno und das GO-Digital-Programm unter­stüt­zen Sie dabei, das neue Geschäfts­mo­dell und die dafür nöti­gen Rah­men­be­din­gun­gen zu beschrei­ben und beson­ders einen Pro­jekt­plan zu erar­bei­ten, wie der Ver­än­de­rungs­pro­zess gestal­tet wer­den soll.

Hier­bei stel­len Sie die Pro­duk­tion ins Zen­trum der Ver­än­de­rung. Aus dem dann zu gestal­ten­den Pro­dukt wer­den die wei­te­ren orga­ni­sa­to­ri­schen und struk­tu­rel­len Anfor­de­run­gen abge­lei­tet. Hier­bei beglei­tet GO-Inno von der Idee bis zur pro­jekt­haf­ten Umset­zung eines Funk­ti­ons­mus­ters oder  Demons­tra­tors.

Mit Hilfe die­ser Vor­ar­bei­ten lässt sich dann ein Prototypen-Projekt aus­for­mu­lie­ren, wel­ches sowohl mit flan­kie­ren­den Unter­stüt­zun­gen einer För­de­rung des Lan­des Hes­sen (LOEWE, F&E-Förderung) oder mit dem ZIM des Bun­des zu einem neu­ar­ti­gen Pro­dukt ent­wi­ckelt wer­den kann. Der Nut­zen der ZIM-Förderung steht für das Unter­neh­men des­we­gen so hoch im Kurs, da neben der rei­nen Ent­wick­lungs­tä­tig­keit in einem ergän­zen­den Antrag eben­falls die Markt­ein­füh­rung geför­dert wird.

So lässt sich auch mit klei­nem Bud­get und Ihrer Krea­ti­vi­tät eine Ver­än­de­rung bewir­ken, die über das hin­aus­geht was Sie sich eigent­lich leis­ten woll­ten. Auf der ande­ren Seite ermög­licht es Ihnen eine Ver­än­de­rungs­ge­schwin­dig­keit auf­zu­n­he­men, die den Return on Invest­ment eben­falls in eine greif­ba­rere Nähe för­dert.

Wie immer laden wir Sie ein es aus­zu­pro­bie­ren. Es muss nicht immer Kaviar sein, aber unsere Digitalisierungs-Sprechtage soll­ten anre­gend wie ein pri­ckeln­der Sekt ein.

Ihr Olav Bir­lem und IHK Hes­sen Inno­va­tiv

Olav Bir­lem, Inno­va­tion & Con­sul­ting
Carl Reu­ther Str. 1, Gebäude 372, 68305 Mann­heim
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