IoTooooor: Das Internet of Things soll ins Stadion

Mit Ein­tracht Frank­furt ver­kün­dete im Novem­ber ein eta­blier­ter Bun­des­li­gist die Grün­dung eines eige­nen Digi­tal­zen­trums. Unter dem klang­vol­len Namen Arena of IoT soll das Inter­net of Things also auch im Sta­dion Ein­zug hal­ten. Wird es ein Heim­sieg?

Gemein­sam mit Part­nern aus Indus­trie und For­schung, so ist zu ver­neh­men, wolle man in der Commerzbank-Arena ab sofort also nicht mehr nur etwas für sport­li­che Spit­zen­leis­tun­gen tun. Statt­des­sen sol­len auch digi­tale Modelle wie etwa aus den The­men­fel­dern Smart Buil­ding, Faci­lity Manage­ment, Ener­gie­ma­nage­ment, Logis­tik und Mobi­lity in die Tak­tik­pla­nung mit­auf­ge­nom­men wer­den und so der Digi­tal­stand­ort Deutsch­land gestärkt wer­den. Ehr­gei­zi­ges Ziel ist die Ent­wick­lung ent­spre­chen­der Lösun­gen direkt für die Markt­an­wen­dung – sozu­sa­gen aus vol­lem Lauf her­aus.

Der Tra­di­ti­ons­ver­ein plant, das Digi­tal­zen­trum mit eige­nen Projekt-, Raum- und Per­so­nal­res­sour­cen zu ver­sor­gen. Mit die­sem Vor­stoß wären die Frank­fur­ter nicht nur der erste Bun­des­li­ga­ver­ein, der des Deut­schen liebste Sport­art und das Inter­net of Things zusam­men­bringt, son­dern auch der bis­lang ein­zige. Geför­dert wird das Pro­jekt von der hes­si­schen Staats­mi­nis­te­rin für Digi­tale Stra­te­gie und Ent­wick­lung Prof. Dr. Kris­tina Sine­mus, die die Schirm­herr­schaft über­nimmt.

Der Vor­stand ist sich sicher, dass ein Fuß­ball­sta­dion gut dafür geeig­net ist, zukünf­tige Indus­trie­mo­delle pra­xis­nah zu tes­ten. Für den Stand­ort Sta­dion spricht dabei der Umstand, dass hier in regel­mä­ßi­gen Zyklen große Men­schen­men­gen zu fes­ten Zei­ten, bei­spiels­weise zu Spie­len, Kon­zer­ten und wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen, zusam­men­kom­men, was unter ande­rem für die Reprä­sen­ta­ti­vi­tät einer Test­um­ge­bung wich­tig ist. Funk­tio­niert eine IoT-Lösung in die­ser Umge­bung, sind die Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen zuver­sicht­lich, dass die Adap­tion ent­spre­chen­der Anwen­dun­gen auch an Ver­kehrs­kno­ten­punk­ten, Ein­kaufs­zen­tren oder dem öffent­li­chen Raum gelingt – eine aus­rei­chende Band­breite vor­aus­ge­setzt.

 

Autor:

Sebas­tian Human

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