DIHK Innovationsreport erschienen

Auch wenn die Corona-Krise den Inno­va­ti­ons­vor­ha­ben der deut­schen Wirt­schaft fürs Erste eine kalte Dusche ver­passt hat: Die Unter­neh­men wol­len wie­der ver­mehrt in Neue­run­gen inves­tie­ren. Zu die­sem Ergeb­nis kommt der vom DIHK im Juni ver­öf­fent­lichte Inno­va­ti­ons­re­port 2020.

Viele Pro­jekte lie­gen bei den Betrie­ben auf Eis, weil Auf­träge weg­bre­chen, Lie­fer­ket­ten rei­ßen und die Eigen­ka­pi­tal­de­cke abschmilzt. Dabei zeig­ten die Unter­neh­men zu Beginn der Pan­de­mie erst­mals seit zehn Jah­ren wie­der mehr Inno­va­ti­ons­be­reit­schaft.

Knapp die Hälfte der vom DIHK befrag­ten 1.800 Indus­trie­be­triebe und indus­trie­na­hen Dienst­leis­ter woll­ten in den kom­men­den zwölf Mona­ten ihre Inno­va­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten aus­wei­ten. Viele der Pläne ste­hen aller­dings auf­grund des wirt­schaft­li­chen Ein­bruchs und der Liqui­di­täts­eng­pässe der­zeit auf der Kippe.