Rekordsumme für deutsche Start-ups

Deut­sche Start-ups konn­ten sich 2017 über Rekor­din­ves­ti­tio­nen freuen. Laut des Start-up-Barometers der Prüfungs- und Bera­tungs­ge­sell­schaft EY war­ben deut­sche Start-ups 2017 so viel Geld ein wie nie zuvor. Der Gesamt­wert der Inves­ti­tio­nen ist von 2,3 auf 4,3 Mrd. EUR geklet­tert und somit um stolze 88% gestie­gen. Grund für das starke Wachs­tum waren laut der Stu­di­en­au­to­ren vor allem einige sehr große Deals mit einem Volu­men von jeweils mehr als 100 Mio. EUR, die im Vor­jahr voll­stän­dig gefehlt hat­ten.

Auch die Zahl der Finan­zie­rungs­run­den legte um 5% auf 507 zu. Damit stie­gen sowohl das Volu­men als auch die Trans­ak­ti­ons­zahl auf ein neues Rekord­ni­veau. Das meiste Geld floss laut der Stu­di­en­au­to­ren im ver­gan­ge­nen Jahr in E-Commerce-Unternehmen. Ins­ge­samt kamen die Start-ups aus die­sem Bereich auf 1,8 Mrd. EUR – nach 438 Mio. EUR im Vor­jah­res­zeit­raum.

Nach Ein­schät­zung der Stu­di­en­au­to­ren hat sich der Start-up Stand­ort Deutsch­land 2017 erneut posi­tiv ent­wi­ckelt. Immer mehr Unter­neh­men wür­den fri­sches Kapi­tal bekom­men. Zudem schaff­ten meh­rere Unter­neh­men den erfolg­rei­chen Sprung an die Börse und konn­ten dabei zusätz­li­ches Wachs­tums­ka­pi­tal auf­neh­men. Die Exper­ten von EY wer­ten die Zahl beson­ders gro­ßer Trans­ak­tio­nen als Zei­chen für ein gro­ßes Inves­to­ren­ver­trauen und aus­ge­reifte Geschäfts­mo­delle.

Den Bericht über Stu­die fin­den Sie hier.